3 - jährige Berufsfachschule für Technik
Der Bildungsgang führt zur Fachhochschulreife und zu dem Berufsabschluss nach Landesrecht zum / zur Konstruktions- und fertigungstechnische/n Assistenten / Assistentin. Er ermöglicht ein späteres Studium an einer Fachhochschule mit guten Erfolgsaussichten.
Berufsbild und Ausbildungsziel
Die Absolventen und Absolventinnen des Bildungsganges sollen sowohl in allen Zweigen des Maschinenbaus, als auch in den Metallbaubereichen des Handwerks eingesetzt werden können. Dabei werden sie dem mittleren technischen Management (Ingenieure, Techniker, Meister) zuarbeiten und dieses in vielen Aufgabenbereichen unterstützen.
Berufliche Weiterbildung / Studium
Der Berufsabschluss nach Landesrecht eröffnet Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister oder Techniker, die Fachhochschulreife ermöglicht ein Studium.
Aufnahmevoraussetzung
In den Bildungsgang der 3-jährigen Berufsfachschule wird aufgenommen, wer mindestens den Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife erworben hat.
Unterrichtzeiten
Der Unterricht ist geblockt und wechselt zwischen Theorie- und Fachpraxis. In den Theorieblöcken werden durchschnittlich 32 – 34 Unterrichtsstunden pro Woche erteilt, 40 Unterrichtsstunden sind es in den Fachpraxiswochen. Unterrichtszeit: Montag bis Freitag 7.30 - 14.30 Uhr
Kontakt für eine persönliche Beratung
Jürgen Angenendt, Leiter der Höheren Berufsfachschule für Technik
Tel.: 0201/7499230 e-mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Anmeldeformular als Download PDF .
Detaillierte Informationen zu Aufnahmevorraussetzungen, Unterrichtsorganisiation und Prüfungsmodalitäten erhalten Sie hier .
Informationstag an der Fachhochschule Dortmund
Diie Schülerinnen und Schüler der BA-Klassen bekommen jedes Jahr die Gelegenheit, sich an der Fachhochschule Dortmund über das Studienangebot im Fachbereich Maschinenbautechnik zu informieren.
Einer der Höhepunkte ist dabei die Besichtigung des aktuellen Fahrzeugs aus dem Formula-Student-Projekt, welches von Studierenden in Eigenarbeit von der Konstruktion bis zur Fertigung hergestellt wird.
Auch in anderen Labors gab es sehr interessante Projekte zu sehen. Fazit: Für technisch interessierte junge Leute bietet das Studium der Maschinenbautechnik an der FH Dortmund eine sehr gute Perspektive.
Rennbahntage am Berufskolleg West in Essen
Gelungener Schulabschluss ...
... oder wie man Schüler doch motivieren kann
Nach erfolgreichem Wechsel vom Ingenieur zum Berufschullehrer hatte ich zu Beginn des Jahres endlich den Kopf frei für meine Idee, am Berufskolleg West der Stadt Essen einen Rennbahnwettbewerb zu veranstalten. Kurz nach den Osterferien brachte ich meine Idee zur Sprache und stieß bei meiner Abteilungsleitung auf wahre Begeisterung. Da in der Woche vor den Sommerferien die Motivation der Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß leicht nachlässt haben wir diese Zeit für die Veranstaltung ausgewählt. Nach anfänglichen Plänen, die Fahrzeuge komplett durch die Schülerinnen und Schüler selbst bauen zu lassen, beschränkten wir uns in diesem Schuljahr aus Zeitgründen erst einmal auf die äußere Gestaltung. Die Umsetzung sollte in den Fächern Maschinenbautechnik und Konstruktions- und Fertigungstechnik stattfinden.
Als Basis diente der Slot.it Porsche 962 in weiß ohne Magnet. Jeder Schüler hatte zunächst den Auftrag seinen ganz persönlichen Gruppe C Renner zu gestalten, anschließend wählten die aus 5 Schülern bestehenden Rennteams die endgültige Version aus diesen Entwürfen aus.
Neben 11 Teams aus dem Bildungsgang der Assistent/in für Konstruktions- und Fertigungstechnik stellten die Lehrer ein Team, die Fachschule für Technik 3 Teams und das Technische Gymnasium ein Team.
Am 11. Juni baute ich mit 5 Schülern ein 4spurige Carrera 124 Bahn mit 17m Spurlänge auf, was reibungslos klappte und vor allem bei den Schülern ungeahnte Fähigkeiten und Motivation hervorrief. Erste Testfahrten zeigten das Erfordernis einer Zusatzeinspeisung und kleine Korrekturen an den Impulsschienen für die DS-Rundenzählung. Die offiziellen Trainings- und Testfahrten fanden dann am 14. und 15. Juni statt, wobei den Ungeübten schnell klar wurde, dass vor allem ein wenig Übung den Meister macht. Aber auch die Fahrzeuge wurden umgebaut, mit Blei ausgetrimmt und verschiedene Übersetzungen ausprobiert. Dabei stellten sich die Schleifer als Schwachpunkt dar, da sich durch häufige Drehbewegungen des Leitkiels an dessen Oberseite einzelne Litzen der beiden Leiter verbanden und für einige Kurzschlüsse sorgten. Nachdem dieses Problem erkannt und bei allen Autos beseitigt war tauchte es in der Folgezeit und im Rennen nicht mehr auf.
Zum Ende der Trainingstage war also alles angerichtet für die beiden großen Renntage am 18. und 19. Juni und es wurde schon eine erste Taktik für das Rennen festgelegt. Für den ersten Renntag gab es die Vorgabe, dass jedes Teammitglied auf jeder der 4 Spuren sein Können zeigen musste, am zweiten Tag war die Auswahl der Fahrer den Teams freigestellt.
In den Rennen lieferten sich die Teilnehmer faire Duelle in denen es höchstens mal zu unbeabsichtigten Remplern kam, die Zuschauer unterstützten tatkräftig die Streckenposten und es musste nur selten etwas Ruhe für die Fahrer eingefordert werden. Am ersten Tag setzte sich das Schülerteam Trainingslager an die Spitze und konnte diese bis zum Schluss mit 4 Runden Vorsprung und einer Gesamtdistanz von 13000 Metern behaupten, um Platz 3 gab es zum Ende des zweiten Tages noch einen spannenden Dreikampf, den das Team Guerilla Crew denkbar knapp mit 8 Metern bzw. einer halben Runde Vorsprung für sich entscheiden konnte.
In technischer Hinsicht verliefen die Rennen nahezu reibungslos, lediglich ein Fahrzeug musste durch das bereitstehende T-Car ersetzt werden.
Parallel zu den Slotcar-Rennen am 18./19. Juni gab es die Möglichkeit Filme zum Thema Rennsport anzusehen (Michel Vaillant, Le Mans, Grand Prix), am PC seine Fahrkünste bei Rennspielen zu testen, einen RC-Car Parcours zu fahren und Waffeln zu essen.
Einen krönenden Abschluss fanden die Rennbahntage am Morgen der Zeugnisausgabe in der Aula. Zunächst rief ein Kurzfilm über das Rennbahnprojekt mit entsprechender musikalischer Untermalung noch einmal die Begeisterung aller Beteiligten hervor. Anschließend erfolgte die Siegerehrung der Design- und Lackierwettbewerbe und die Pokalübergabe an das siegreiche Rennteam. Die Lehrer stellten übrigens mit dem zweiten Platz ihre Konkurrenzfähigkeit unter Beweis, die beim schuleigenen Fußballturnier eher nicht gegeben war...
Nach der Zeugnisausgabe war dann das Schuljahr beendet und es wurden erste Gedanken über eine Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Jahr ausgetauscht, denn die Kommentare der Schüler, dass dies ja die schönsten Tage im Schuljahr waren, zeigen, dass die Veranstaltung sehr gut angekommen ist.
Konkret ist nun geplant im Werkstattunterricht die Fahrwerke im Maßstab 1:24 selbst zu fertigen und damit Rennen zu fahren. Auch ein 24h-Rennen fand schon einige Interessenten sowohl auf Seite des Kollegiums als auch in den Reihen der Schüler.
Andreas Sauer
Neues Internet-Forum für BA-Klassen
Für alle BA-Klassen steht nun unter http://bkw-forum.de.vu/ ein Forum zur Verfügung, in dem die einzelnen Klassen und die Lehrkräfte Informationen ablegen und austauschen können.
Besuch der BA-Klassen beim CJD in Dortmund
Die Schüler der BA-Klassen (Assistenten für Konstruktions- und Fertigungstechnik) hatten im Sommer im CJD Dortmund die Gelegenheit, mit selbst geschriebenen Steuerprogrammen einige Werkstücke mit einer computergesteuerten Plasmabrennschneidmaschine herzustellen.
Bernd Carls vom CJD an der Maschine.

Die Schüler begutachten ihre Programme.

Die Ergebnisse unserer Arbeit.

